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PanzerHerz

Vielleicht sieht man mich ja da. Der Blog hier bleibt jedenfalls erhalten, falls irgendwer hier drüber stolpert und weiterlesen will ... haha, ja klar.
Nun denn, tröt.

18.8.10 03:32


Stand: 15. August 2010

Grazie - Chelsea Cain

Zehn Jahre verfolgte Detective Archie Sheridan
die bildschöne Serienmörderin Gretchen Lowell.
Zehn Tage litt er in ihren Händen. Er brachte sie
hinter Gitter, und jetzt ist das Unfassbare geschehen:
Die eiskalte Psychopathin ist entkommen. Nur
auf eine Art kann Archie sie stellen: Indem er sich
absichtlich in ihre Falle locken lässt. Gretchen
glaubt sich am Ziel ihrer Wünsche, doch Archie hat
ganz eigene Pläne. Zwischen Jäger und Gejagter
entbrennt ein perfider, tödlicher MAchtkampf aus
Verführung, Obsession, Hass und Rache ...

Mein Fazit:
Ein guter Nachfolger, meiner Meinung nach nicht ganz so gut wie der erste Teil aber nicht schlecht. Die Geschichte, die nebenher aufgedeckt wird ist noch verworrener und noch mehr Leute sind darin verstrickt.
Sobald es den dritten Teil als Taschenbuch gibt, werd ich ihn mir holen. Gebundene Bücher sind doof.

Folgende Bücher:
- Virulent von Scott Sigler [Liest mein Vater grade]

- Die Bücherdiebin von Markus Zusak [es wird für immer in meiner Liste bleiben]

- Belladonna von Karin Slaughter (in Arbeit)

- Ausgelöscht von Cody McFadyen
- Des Todes liebste Beute von Karen Rose
- Eiskalt ist die Zärtlichkeit von Karen Rose

15.8.10 23:59


Stand: 13. August 2010

Furie - Chelsea Cain

Zehn Tage war Detective Archie Sheridan in
der Gewalt der Serienmörderin Gretchen Lowell. Zwei
Jahre hat es gedauert, bis er sich von den Qualen
seiner Gefangenschaft erholt hat. Doch frei ist er noch
lange nicht. Regelmäßig muss er Gretchen im
Gefängnis besuchen - auch an dem Tag, als er den
Auftrag erhält, einen Mädchenmörder in Portland,
Oregon zu fassen. Sofort beginnt Gretchen ein neues
Todesspiel zwischen Wahnsinn und Überleben...

Mein Fazit:
Es ist ein gutes Buch. Nicht nur, weil eine Serienmörderin überaus unüblich ist, sondern auch weil die ganze Sache des aktuellen Serienmörders etwas anders verläuft.
Es ist nicht das übliche Vergewaltigen, wie man es sonst aus mordernen Horrorgeschichten kennt. Und das war gut. Es ist anders als die anderen Thriller in meinem Regal. Darüber bin ich sowas von erleichtert, das glaubt man gar nicht.
Der Schreibstil ist auch gut, allerdings irritierten mich die Rückblenden ein wenig, weil die Erzählung plötzlich von Vergangenheit zu Gegenwart wechselte, doch es stört nicht. Wirklich ein verdammt gutes Buch, ich bin froh mal wieder Geld für etwas gutes ausgegeben zu haben.
Das Buch wandert nicht in den Keller zu all demm anderen Mist.

Folgende Bücher:
- Virulent von Scott Sigler [Liest mein Vater grade]
- Grazie [II] von Chelsea Cain (in Arbeit)

- Die Bücherdiebin von Markus Zusak [es wird für immer in meiner Liste bleiben]

- Belladonna von Karin Slaughter

- Ausgelöscht von Cody McFadyen
- Des Todes liebste Beute von Karen Rose
- Eiskalt ist die Zärtlichkeit von Karen Rose
13.8.10 03:00


Problemlösung

Was macht man, wenn man nicht schlafen kann?

Man zieht sich so lange Fight Club rein, bis man einschläft.

 
 
 
 
 
 
Ich bin der singende, tanzende Abschaum der Welt.
11.8.10 04:10


Lachen, Weinen, Einsamkeit

Ich überfliege die Blogs, die Einträge, die Geschichten der Leute. Meistens sind es Mädchen, meistens sind es Blogs über Essstörungen.
Was heißt meistens, eigentlich immer.
Mich fasziniert dieses Leiden, ihr Ringen mit sich selbst.
Sie versuchen zumindest zum Nullpunkt zu kommen.
Und immer wieder fällt mir auf: mein Freund ich liebe ihn über alles aber ... und dann kommt eine ganz ganz BÖSE Geschichte.
Mädchen, ich frage euch: wäre es euch lieber keinen Freund zu haben? Alleine im Regen zu stehen, ohne jemanden, der über euch einen Regenschirm hält und euch aufmunternd zulächelt, während er nach eurer Hand greift?

Bin ich so grausam, dass alle vor mit weglaufen oder bin ich so ängstlich, dass ich mich ständig verstecke?

In Anbetracht der Tatsache, dass ich niemals rausgehe wird es wohl letzteres sein. Vermutlich eine Mischung aus beidem, die meisten, die mich kennen verwechseln meinen Zynismus mit Wahnsinn, meinen Sarkasmus mit Boshaftigkeit aber es sind wohl eher alle vier Eigenschaften die das Bündel ausmachen, dass meine Mutter Tochter nennt.

Ich stapfte allein durch den Regen, so wie schon immer. Versucht nicht mich einzufangen. Lauft mit mir oder bleibt zurück. Kommt, geht ein Stück mit mir, ich kann euch interessante Dinge zeigen. Ich kann euch Geschichten erzählen, ich kann mit euch singen, lachen, tanzen. Vielleicht bleibe ich eine Zeit lang bei euch.

Ich lache über meine selbst bestimmte Isolation, ich weine über meine Einsamkeit, dann zünde ich mir eine Zigarette an und wische meine Tränen weg, damit sich meine arme Mutter keine Sorgen macht.

Die Stille um mich herum macht mich wahnsinnig, die Geräusche von anderen Menschen macht mich wütend und weckt in mir den Wunsch ihre Schädel zu zertrümmern.
Ich wünsche einen beruhigenden, dumpfen Herzschlag neben mir und ein bisschen Musik.
5.8.10 12:31


Stand: 26. Juli 2010

Die Bücherdiebin - Markus Zusak

Im Alter von neun Jahren hat Liesel schon vieles
verloren. Ihren Vater, einen Kommunisten. Ihre Mutter,
die ständig krank war. Ihren Bruder Werner - auf der
Fahrt nach Molching zu den Pflegeeltern. Als der Bruder
stirbt, gerät sie zum ersten Mal ins Blickfeld des Todes.
Und sie stiehlt ihr erstes Buch - ein kleiner, aber
folgenreicher Ausgleich für die erlittenen Verluste.
Dann stiehlt sie weitere Bücher. Äpfel und
Kartoffeln. Das Herz von Rudi. Das von Hans
und Rosa Hubermann. Das von Max.
Und das des Todes.
Denn selbst der Tod hat ein Herz.

Mein Fazit:
Gott, ich liebe dieses Buch. Es ist nicht nur dieergreifende Geschichte, die einen fesselt, es ist die wunderbare Art, mit der der Autor die Dinge umschreibt, die einen wirklich zum weinen bringt. Man fängt an jede einzelne Person in diesem Buch zu lieben. Liesel, Rudi, die Pflegeeltern und Max. Am meisten hat Liesel ihren Pflegevater geliebt und das wird einem nahe gebracht.
Zusak beeindruckt durch ein wahres Farbenspiel an Worten, gegen das die alltägliche Welt vor dem Fenster erschreckend grau aussieht.
Nicht ohne Grund mein Lieblingsbuch.

Folgende Bücher:
- Virulent von Scott Sigler [Liest mein Vater grade]
- Furie [I] von Chelsea Cain (in Arbeit)
- Grazie [II] von Chelsea Cain

- Die Bücherdiebin von Markus Zusak [es wird für immer in meiner Liste bleiben]

- Belladonna von Karin Slaughter


Die Liste wird unangenehm kurz...
Maaaan, nur noch Psychobücher im Haus ... ene meene miste...
26.7.10 22:02


Gedankenherbst

Wie wäre es, wenn jeder anfängt seine Gedanken laut auszusprechen?
Ein unendliches gebrabbel von Worten und Sätzen, zusammenhanglos und unverständlich. Die Welt wäre ein gigantischer Bienenstock. Nur dass wir keine fette Königin hätten, die wir füttern müssen.
Wie lange würde es dauern, bis man eingewiesen wird, eben wegen unserer Gedanken, die wir kontinuierlich vor uns hinsummend, die aus unserem Kopf ausbrechen und um uns herumfliegen, wie fallende Blätter im Herbst.
Würde jeder tun und lassen wozu er gerade Lust hätte, würde ich kein Benzin bezahlen - vermutlich wäre sowieso niemand da, der das kontrollieren würde, geschweige denn es gäbe Benzin - meine Lehrerin (die vermutlich gar nicht unterrichten würde ... obwohl doch, die ist so übermotiviert, dass man sich einen Vorschlaghammer wünscht um ihr die Beine zu brechen, um ihr mit ihren eigenen Füßen das Maul zu stopfen) hätte keine Augen mehr und ich hätte sie schon drei Mal überfahren.
Es ist klar, dass wir Richtlinien, eine Moralvorstellung und Gesetzte brauchen, denn sonst wären wir ziemlich am Arsch. Doch Gedanken verletzen niemanden. Zumindest nicht körperlich. Gedanken halten einen nicht davon ab, das zu tun, was man tun muss. Gedanken sind wie Schmetterlinge, die einem aus dem Mund krabbeln und manchmal verwandeln sie sich auf ihrem Weg zu jemandem in Hornissen, stechen ihm ins Gesicht und ganz ganz selten, hat diese Person eine Allergie und man kann zusehen, wie er oder sie an den Worten zerbricht, die man ihm entgegenwirft. Kleine bunte Bälle, gefüllt mit Säure und hochwertigem Alkohol.
Sie zerfressen dir nicht nur die Haut, sondern es brennt auch noch ordentlich. Vielleicht erbarmt sich ja irgendwer und wirft ein brennendes Streichholz nach.
Abra kadabra, Worte sind Waffen.
Die Vorstellung ist doch ganz witzig.
Also, warum sagt niemand das was er denkt?
Weil wir Heuchler sind.
Wir lügen uns durch den Tag, je mehr Menschen wir treffen, desto häufiger lügen wir. Hier und da mal ein anderes Wort, wen kümmert das schon? Wir bemerken es schon selbst gar nicht mehr.
Fakt ist doch, wenn wir einfach jemandem sagen, dass wir ihn oder sie scheiße finden, dann können wir uns nicht mehr erhoffen, dass diese Person uns irgendwann noch mal einen Gefallen tut. Und darauf ist man ja aus. Irgendwer ist irgendwann irgendwo irgendwie vielleicht noch einmal nützlich und diese Möglichkeit lässt man sich besser nicht entgehen.
Man ist ja schließlich nicht blöd.
Es liegt also an uns.
Unsere eigene sture Ignoranz schließt uns selbst in unsere Köpfe ein, näht uns den Mund zu und gibt uns eine saftige Ohrfeige, wenn wir drauf und dran sind jemanden zu beleidigen.
Wir halten den Mund, drehen uns um und gehen, wobei wir uns unseren Teil natürlich denken.
Einige Leute schaffen es, sich davon zu befreien.
Jemand nervt dich? Kein Problem. Du sagst ihm er soll die Fresse halten, schlägst ihm auf den Hinterkopf und beißt ihm zur Not ins Gesicht.
Darauf folgt.
Jeder bezeichnet dich als irre. Verrückt. Durchgeknallt.
"Sollen wir dich zur Psychiatrie bringen? Hier ist eine in der Nähe."
"Ich weiß, von da bin ich abgehauen und nu halt's Maul."
Nervige Leute sind ... nervig.
Und wir sind alle selbst nervig für irgendwen.
Freunde sind Leute, die einen nicht nervig finden oder einen ertragen können und umgekehrt.
Also wozu diese Heimlichtuerei?
Es wäre doch alles viel witziger, wenn wir einfach mal loslassen könnten. Wir können nicht alles kontrollieren, wir können uns ja nicht einmal selbst kontrollieren.
Zum Beispiel kann ich nicht die Uhrzeit bestimmen, wann ich auf Klo muss. Wenn ich muss, dann muss ich. Egal ob ich grade auf der Autobahn im Stau stehe oder glücklicherweise zu Hause bin und das Klo frei ist.
Wir können nicht kontrollieren, wie schnell uns die Haare ausfallen, wir können nicht kontrollieren, ob wir eine Brille brauchen, wir können nicht kontrollieren wie viele Leberflecke wir haben.
Die ganzen kleinen Dinge, die wir kontrollieren können wie Anziehsachen, Schmuck, Essen udn ob wir uns in die Hose kacken oder nicht sind völlig bedeutlungslos.
Aber jeder hält daran fest.
Ist doch irgendwie ziemlich lächerlich.
Einfach mal fallen lassen und zählen, wie lange es dauert, bis man auf den Boden aufschlägt.

24.7.10 21:57


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