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... the truth, and it doesn't make sense.

 

...

 

 

 

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"¬_¬

5.3.10 17:38


Pentosephosphatweg!?

Das und noch andere Sachen (Glykolyse, Gluconeogenese, Citratzyklus, ß-Oxidation und Atmungskette) soll ich bis morgen in- und auswendig kennen.
...
Hjaaaaaah.
Bei der Menge an Stoff hätte ich eigentlich vor vier Wochen schon anfangen müssen zu lernen. Hab ich natürlich nicht. Eine Woche drauf vorbereiten hat auch nichts gebracht, ich bin entweder zu dumm oder - was ein wenig näher liegt - es ist einfach zu viel.
Mein Gehirn tut weh.
Vermutlich ist es angeschwollen und platzt heute Nacht. Käme mir ziemlich gelegen, denn morgen ist die erste Klausur von elf, alle in die paar Wochen vor den Osterferien gequetscht. Ich weiß nicht, warum die Lehrer das jedes Mal so machen, anstatt das schön zu verteilen, damit man nicht alles auf einmal lernen muss. Ich muss auch noch anfangen Chemie zu lernen, das schreiben wir nächste Woche. Aber das ist nicht ganz so schlimm, nur Aromaten und andere Kohlenwasserstoffringe. Benzol und sowas.
Kopfschmerzen werden nicht besser, gleich mal Paracethamol suchen und eine einschmeißen.
Hat jemand Speed? =_="
3.3.10 18:05


Stand: 25. Feburar 2010

Der Ripper - Richard Laymon

Ich liebe meine Arbeit, und ich werde zu neuen Taten schreiten. Sie werden bald wieder von mir und meinen lustigen kleinen Spielchen hören ...
Meine Klinge ist schön scharf. Ich werde sofort ans Werk gehen, wenn sich mir die Möglichkeit bietet.
Alles Gute.
Ihr sehr ergebener
Jack the Ripper

Mein Fazit:
Ein absolutes Scheißbuch. Ich hab es gekauft, weil ich damit gerechnet hatte eine gute Geschichte über das alte London zu lesen, über die - wenn auch fiktive - Geschichte Jack the Rippers. Schon blöd, dass das Buch nur durch einen absolut hassenswerten Protagonisten besticht, der gerne alles vögeln würde, was ihm über den Weg läuft und Titten hat und nur so nebenbei die schlimmste Heulsuse ist, von der ich jemals gehört habe. Das Buch war so scheiße, dass ich es so schnell wie möglich durchgelesen hab.
Geldverschwendung, definitiv.
Jack tauchte die ersten paar Seiten auf, benahm sich wie ein Transvestit, verschwand wieder und tauchte auf den letzten fünf bis zehn Seiten wieder auf, nur um dann erschossen zu werden ... und sich dabei wie ein Transvestit zu benehmen. Dazwischen geschah das übliche: Vögeln, Cowboy sein, leider nicht sterben, etc.
Dieses Buch hat nicht einmal ansatzweise Spannung, es ist ein derart typischer Roman, dass man schon nach den ersten drei Seiten weiß wie es ausgeht.
LAME.

Folgende Bücher:
- Virulent von Scott Sigler
- Ich bin kein Serienkiller von Dan Wells
- Dämon von Matthew Delaney (in Arbeit)
- Wahnsinn von Jack Ketchum
- Furie von Chelsea Cain
- Grazie von Chelsea Cain

25.2.10 23:58


Stand: 22. Februar 2010

Blut und Knochen - Stuart MacBride

Die Rechtsmedizinerin nahm etwas aus dem Karton. Für Detectice Sergant Logan McRae sah es aus wie ein Stück Schweinefleisch, und das sagte er auch. »Stimmt ...« Sie drehte sich um. »Aber Schweine lassen sich normalerweise kein Einhorn-Tattoo stechen.«

Als in einem Container im Hafen von Aberdeen menschliche Leichenteile gefunden werden, beginnt ein wahrer Alptraum. Offenbar ist der »Fleischer« zurück, ein Killer, der vor vielen Jahren seine Opfer im wahrsten Sinne des Wortes abgeschlachtet hatte. Bald werden weitere Überreste gefunden, und Unmengen von Blut zeugen von den Gräueln, die sich im Haus der Ermordeten zugetragen haben müssen. Fieberhaft suchen DS Logan McRae und seine Kollegen nach dem Killer - doch der ist ihnen stets einen Schritt voraus ...


Mein Fazit:
Es war sein Geld absolut wert! Gutes Buch, gut geschrieben, eine altbekannte Geschichte, doch mit unvorhersehbarem Ausgang. Auch wenn es vielleicht wie die allzu gut bekannten Thiller anfängt - es endet nicht wie die anderen. Der Täter ist keiner, den ihr kennt. Und es lauern noch weitere Überraschungen, mit denen man nicht gerechnet hat.

Folgende Bücher:
- Virulent von Scott Sigler
- Ich bin kein Serienkiller von Dan Wells
- Der Ripper von Richard Laymon (in Arbeit)
- Dämon von Matthew Delaney
- Wahnsinn von Jack Ketchum
- Furie von Chelsea Cain
- Grazie von Chelsea Cain

22.2.10 16:19


Das Zwei-Personen-System

Kennst du das?
Du spielst eine Rolle. Diese Rolle ist dir selbst ähnlich aber besser an die Gesellschaft angepasst. Du tust einige Dinge nicht, weil du weißt, dass sie falsch sind. Obwohl du sie gerne tun würdest, aber etwas hält dich zurück. Und manchmal, machst du es einfach, wenn du mit Leuten zusammen bist, denen du vertraust und die du kennst und die vor allem dich kennen.
Kennst du das?
Manchmal weißt du nicht ob das, was du gerade getan hast wirklich du warst oder nicht. Du würdest gerne du selbst sein. Immer und in jeder Lebenslage. Aber du kannst es nicht.
Kennst du das?
Das ist das Zwei-Personen-System.
Einmal das, was du bist. Was du wirklich bist.
Und einmal das, was du gerne sein willst.

Auch ich lebe das ZPS.
Mein bester Freund hat es begriffen, bevor ich es selbst richtig wusste. Ich hatte bereits erkannt, dass ich eine Maske trage. Aber darauf gekommen, dass es das ist, was ich gerne sein will, bin ich nicht. Mein Problem ist, dass ich meine Mitte nicht finde. Dass ich nicht weiß, wie es unter der Maske aussieht.
Ich wünsche mir so sehr, ich selbst sein zu können, egal was passiert. Schwäche zeigen zu können und nicht mehr derart emotionslos zu sein, nicht so zerfressen von Wut, Abneigung und Neid.
Meistens ist Neid der einzige Grund, warum ich andere hasse. Ich bin eifersüchtig auf das, was sie sein und tun können und ich nicht. Dass sie den Mut haben sich anderen zu öffnen, andere zu lieben und Liebe anzunehmen.
Wie man erkennt, ob ich wirklich ich bin?
In solchen Momenten kann ich weinen. In solchen Momenten kann ich jemanden einfach umarmen, mich fallen lassen und weinen.
Sonst weine ich nie vor anderen. Dann beiße ich die Zähne zusammen, blinzle die Tränen weg und sage mir, dass ich zu Hause weinen kann, wenn es niemand sieht.
Was für eine bedauerliche Existenz ist das, wenn man nicht das sein kann, was man ist?
Es zerfrisst mich innerlich und macht mich kaputt. Ich habe keine Zukunft. Ich schlafe schlecht, bin immer müde und innerlich so unruhig. Ich finde meine Mitte nicht. Doch das einzige was mir bleibt, ist weiter zu suchen. Bis ich es gefunden habe.
Und wenn ich es finde, was werde ich sehen?
Wird mich das, was hinter der Maske steckt schockieren?
Oder werde ich es einfach annehmen und endlich Ruhe finden können?
Ich weiß es nicht aber ich hoffe, es trotzdem erfahren zu können.
Ich gehe auf die Jagd nach mir selbst.
Waidmannsheil.
31.1.10 01:22


Stand: 30. Januar 2010

Der Zorn - Denis Marquet

Die Angst geht um
Erst brechen in einer kleinen amerikanischen Stadt Menschen auf offener Straße zusammen und sterben in Minuten an einem tödlichen Virus, dann häufen sich die Schreckensmeldungen aus aller Welt: Hunde zerfleischen ihre Besitzer. Schwimmer verschwinden im Ozean. An den Bäumen wächst giftiges Obst. Springfluten, Wirbelstürme und Erdbeben häufen sich in erschreckendem Ausmaß. Umweltkatastrophe oder ein heimtückischer Schlag mit biologischen Waffen?

Wer ist der Feind?
Regierung und Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel. Nur zwei Menschen wissen, was wirklich passiert...


Mein Fazit:
Absolut geiles Buch. Atypisch, unvorhersehbar, interessant und logisch belegt. Absolut nachvollziehbar und auch wenn es einem zu Beginn etwas merkwürdig erscheint kommt es einem wenn man das Buch fertig hat gar nicht mehr so abwegig vor.
Wer Überraschungen mag und die Schnauze von 0815-Romanen gestrichen voll hat, wird sich an diesem Buch absolut erfreuen können.

Folgende Bücher:
- Virulent von Scott Sigler
- Ich bin kein Serienkiller von Dan Wells
- Blut und Knochen von Stuart MacBride
- Der Ripper von Richard Laymon
- Dämon von Matthew Delaney
- Wahnsinn von Jack Ketchum
- Furie von Chelsea Cain (bestellt)
- Grazie von Chelsea Cain (bestellt)

30.1.10 00:22


Generation der Gleichgültigkeit

Dieses mal Mrs Englisch.
Sie hat die ganze Klasse heute zwanzig Minuten lang zusammengeschissen, wir wären ja so faul und so demotiviert und sie könnte anfangen zu heulen und sie mag uns ja aber im Moment könnte sie uns alle umbringen und so weiter und so weiter. Ich hab nur da gesessen, halb auf dem Tisch gelegen, sie angeschaut und wäre fast eingeschlafen.
Niemanden hat es interessiert.
Niemanden interessiert es, wie viel Zeit sie damit verbringt die Stunden vorzubereiten. Der Unterricht ist Ranz. Wir kriegen Tonnen an Hausaufgaben auf und dann beschwert sie sich, dass keiner sie macht. Sie ist nicht alt, aber kann der Unterschied von damals zu heute wirklich derart extrem gewesen sein? Ist doch irgendwie abwegig. Sicherlich sind Hausaufgaben eine Notwendigkeit aber sie motivieren nicht, irgendetwas zu lernen. Man will sich damit ja auch gar nicht beschäftigen. Und wenn sie uns anschnauzt, motiviert das gar nicht.
Ich hab ihr gar nicht wirklich zugehört. Ich kenne solche Schimpftriaden auf emotionaler Ebene. Schon viel zu lange kenne ich sie und deswegen hab ich dafür nichts anderes als Verachtung übrig.
Wir sind die Generation der Gleichgültigkeit.
Uns kann man nicht erreichen. Wir schauen uns die grausamsten Horrorfilme an, in denen Menschen bei lebendigem Leibe in Fetzen gerissen werden und zucken nicht einmal mit der Wimper. Wir erschießen wahllos Menschen. Zwar richten wir schlussendlich die Waffe gegen uns selbst aber erst, nachdem wir versucht haben wegzulaufen. Erolglos.
Uns interessieren andere Menschen nicht mehr, jeder lebt für sich und durch Heucheleien merkt niemand, wie einsam er wirklich ist. Durch gespielte Freundschaften begreift keiner, wie wenig er über den anderen weiß. Durch Banalitäten wird Frieden vorgetäuscht. Doch in Wirklichkeit herrscht ein erbitterter Krieg. Gegen die anderen und gegen uns selbst. Alles, was von der Gesellschaft nicht akzeptiert wird, darf nicht gezeigt werden. Man darf nicht zeigen, dass man Metal mag, man darf nicht zeigen, dass man Erdbeereis eigentlich Scheiße findet. Man darf nicht sagen, dass man den neuesten Popstar zum kotzen findet, erst wenn er der Flop der Woche ist darf man sagen: "Ich hab's ja gleich gewusst!"
Zusammen mit tausend anderen, die zu Beginn daran geglaubt haben.
Wir lassen uns von den Medien füttern, schlucken und glauben alles, was sie uns vorsetzen. Wo ist das freie Denken? Vergraben unter Zwängen und aufgesetzten Regeln, die offiziell hochgelobt werden aber inoffiziell verstößt jeder nur zu gerne dagegen.
Internet. Kinderpornographie. "Schreckliche Sache! Muss man was gegen tun!", sagen sie und holen sich nach der Arbeit vor dem Monitor einen runter. Im geöffneten Fenster, das Bild eines kleinen, verstörten Mächens.
Kultur?
Gefressen.
Verstand?
Ausgewandert.
Sinn?
Schon vor Jahrtausenden verloren.
Gewissen?
Ausegräuchert, erschlagen und zu Asche verbrannt.
Und in dieser Welt sollen wir aufwachsen, leben und glücklich werden?
Das Leben ist schön aber nur, wenn man über Leichen geht.
26.1.10 14:27


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