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Alles für das Ego

Wie jeder weiß, ist der Mensch von Grund auf egoistisch. Mit allem was er tut, mit allem was er sagt, versucht er etwas positives, etwas nützliches für sich selbst herauszuschlagen. Ob es nun eine Freundschaft oder eine Beziehung ist um nicht mehr einsam zu sein und seinen eigenen Gedanken zuhören zu müssen oder ob es ein Steit ist, um sich für etwas zu rächen, sich besser zu fühlen oder einfach nur zu beweisen, dass man es kann und damit Eindruck zu schinden. Man versucht immer irgendeinen Vorteil daraus zu schlagen aber manchmal funktioniert das gar nicht so gut. Dennoch sieht sich der Mensch generell als sich selbst als Person bei sich auch an erster Stelle.
Worauf ich nun eigentlich hinauswollte ist ein Gedanke, den ich heute hatte: so ein Blog ist doch ziemlich egozentrisch. Man schreibt Dinge aus seinem Leben auf, die den größten Teil der Bevölkerung nicht einmal ansatzweise interessiert, stellt sie ins Internet und zwingt sie somit in gewisser Weise jemandem auf. Natürlich nicht wirklich, die Leute entscheiden immernoch selbst ob sie den Kram nun lesen oder nicht aber wenn man die Fakten mal ein wenig hin und her dreht, kann man es in gewisser Weise nicht leugnen. Jedenfalls hat man dann da einen Batzen Text. Und den lesen andere. Vielleicht aus Interesse oder aus Langeweile. Manchmal auch nur um dem Autor irgendein dämliches Kommentar da zu lassen über irgendetwas, dass man rausgepickt hat. Seien es Rechtschreibfehler oder irgendwas anderes. Auch egal, darum geht es ja nun gar nicht. Sondern darum, von was die Texte handeln: sie drehen sich um den, der sie verfasst hat. Ein Blog ist einfach nur ein Onlinetagebuch, in dem man das reinschreibt, was andere lesen dürfen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass keiner der Blogger irgendetwas ganz supder duper extrem mega geheimes in seinen Blog schreibt und dann wirklich auch auf den "Bloggen!"-Button klickt. Es könnte ja irgendjemand finden, der einen kennt. Und das Risiko, durch irgendwelche finsteren Geheimnisse in dem Ansehen der Gesellschaft zu fallen, darf man ja nicht riskieren.
Ein Blog ist also pure Egozentrik. In Wörte gepresst. Doch worüber soll man sonst schreiben? Über seinen Nachbarn? Dazu müsste man ein Stalker sein. Und dafür kriegt man gerne mal eine Anziege. Ein Blog ist ein Tagebuch und was soll man da reinschreiben als seine eigenen Erlebnisse, Gedanken und Gefühle? Es geht gar nicht anders. Natürlich kann man auch einen Bog erstellen, wenn man eine Geschichte schreibt und das dann Kapitel für Kapitel updaten. Aber das tun gar nicht so viele. Es ist und bleibt ein Tagebuch. Nicht ganz so offen, wie es sein könnte aber trotzdem hat man die Möglichkeit seine Probleme darzubringen und sich mit anderen darüber zu unterhalten, vielleicht eine Lösung zu finden. Größtenteils ist man im Internet noch anonym, man kann jede Abartigkeit vortragen und findet immernoch Leute, mit denen man darüber reden kann, mit denen man sich austauschen kann. Menschen, die ähnliches oder sogar das gleiche erlebt und durchgemacht haben.
Das Internet ist ein faszinierendes Medium, so vielfältig. Mit einer starken Schattenseite aber wo sich Dunkelheit findet ist bekanntlich auch Licht. Wirklich interessant.
Leute verhalten sich im Internet auch ganz anders. Zwangloser, mit weniger Grenzen, manchmal sogar völlig Hemmungslos. Durch die Anonymität kann einem kaum jemand was. Sollen sie doch den Computer hacken, man besorgt sich einen neuen. Anzeigen können sie einen kaum, dazu muss mehr passieren als Mobbing in einem Chatroom.

Dieser Text ist weder eine Kritik noch eine Beschönigung, es ist RANZ, Kram der mir im Kopf rumgeht und den ich einfach mal ... aufschreiben und veröffentlichen wollte. Ja, sogar damit ich ihn anderen aufzwingen kann, unter die Nase halten kann.
"Lies mich! Lies mich! Geb von mir aus deinen Senf dazu! Ist egal, Hauptsache du liest mich!"
Eigentlich wünscht sich doch jeder nur etwas Aufmerksamkeit und Zuneigung.

24.1.10 02:23
 


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