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Lachen, Weinen, Einsamkeit

Ich überfliege die Blogs, die Einträge, die Geschichten der Leute. Meistens sind es Mädchen, meistens sind es Blogs über Essstörungen.
Was heißt meistens, eigentlich immer.
Mich fasziniert dieses Leiden, ihr Ringen mit sich selbst.
Sie versuchen zumindest zum Nullpunkt zu kommen.
Und immer wieder fällt mir auf: mein Freund ich liebe ihn über alles aber ... und dann kommt eine ganz ganz BÖSE Geschichte.
Mädchen, ich frage euch: wäre es euch lieber keinen Freund zu haben? Alleine im Regen zu stehen, ohne jemanden, der über euch einen Regenschirm hält und euch aufmunternd zulächelt, während er nach eurer Hand greift?

Bin ich so grausam, dass alle vor mit weglaufen oder bin ich so ängstlich, dass ich mich ständig verstecke?

In Anbetracht der Tatsache, dass ich niemals rausgehe wird es wohl letzteres sein. Vermutlich eine Mischung aus beidem, die meisten, die mich kennen verwechseln meinen Zynismus mit Wahnsinn, meinen Sarkasmus mit Boshaftigkeit aber es sind wohl eher alle vier Eigenschaften die das Bündel ausmachen, dass meine Mutter Tochter nennt.

Ich stapfte allein durch den Regen, so wie schon immer. Versucht nicht mich einzufangen. Lauft mit mir oder bleibt zurück. Kommt, geht ein Stück mit mir, ich kann euch interessante Dinge zeigen. Ich kann euch Geschichten erzählen, ich kann mit euch singen, lachen, tanzen. Vielleicht bleibe ich eine Zeit lang bei euch.

Ich lache über meine selbst bestimmte Isolation, ich weine über meine Einsamkeit, dann zünde ich mir eine Zigarette an und wische meine Tränen weg, damit sich meine arme Mutter keine Sorgen macht.

Die Stille um mich herum macht mich wahnsinnig, die Geräusche von anderen Menschen macht mich wütend und weckt in mir den Wunsch ihre Schädel zu zertrümmern.
Ich wünsche einen beruhigenden, dumpfen Herzschlag neben mir und ein bisschen Musik.
5.8.10 12:31
 


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